Einer meiner Lieblingsautoren ist Bruce Chatwin. Seine „Traumpfade“ habe ich bestimmt schon ein halbes dutzend Mal gelesen. Im Buch fand sich ziemlich am Anfang eine Passage, wo Chatwin durch halb Paris lief, um sich mit seinen bevorzugten Moleskine-Notizbüchern einzudecken, ohne die er kein neues Buchprojekt anging. Nur Moleskine gab es nicht mehr. Die Firma war Pleite gegangen!
Diesen Frühling stöberte ich in meinem Lieblingsbuchladen herum. Und was entdeckte ich da in einer Ecke? Moleskine-Notizbücher – ganz neu wieder auf dem Markt! Ich schlug gleich zu und nahm einen Stapel mit nach Hause. Sofort am ersten Abend machte ich meine ersten Aufzeichnungen. Es war ein gutes Gefühl!
Ende Juni hatte ich ein Treffen mit meiner lieben Konzeptionerkollegin Stephanie Schmidt. Ich traute meinen Augen nicht, denn neben ihr auf dem Tisch…was war das? Ein Moleskine-Notizbuch! 14 Tage darauf war ich mit dem Kreativdirektor einer großen Agentur verabredet. Wo schrieb der seit Neuestem seine Notizen rein? Richtig! In ein Moleskine-Notizbuch. Gestern checkte ich mit einer Grafikerin die neuen Layouts für eine Imagebroschüre durch. Auch Sie hatte dieses Notizbuch mit dem Gummizug vor sich liegen. Oh nein! Bruce Chatwin steh´ mir bei!
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