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07. Dezember 05

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Kommentare

8mt

Die Fortsetzung der Geschichte besteht darin, dass jene, die noch nicht Opfer der Effizienzsspirale wurden, erzählen, was es bedeutet, alleine erst die Arbeit von eineinhalb Stellen auf den Schultern zu haben, dann von zwei, schließlich von drei Kollegen, die es nicht mehr gibt. Steigende Komplexität und explodierende Umfänge - kombiniert mit der Angst um die eigene Existenz: Ein sicherer Weg ins schwarze Loch. "Klagen Sie nicht, kämpfen Sie." "Was haben Sie denn, andere wären froh, wenn sie noch einen festen Arbeitsplatz hätten." "Seien Sie doch mal die Lösung des Problems, nicht immer das Problem!"

DH

Na ja, wenn man sich die Unternehmen anschaut, dann gibt es da aber auch jede Menge überflüssiges Personal. Das hat freilich gelernt, die Überflüssigkeit zu tarnen, die Reformen zu bremsen und/oder laut zu klagen. Alles auf Kosten der Allgemeinheit (wenn es Stellen im öffentlichen Dienst sind) oder der Eigentümer. Die Quote ist oft gleich: 40% der Stellen könnten ersatzlos gestrichen werden, ohne irgendeinen Rückgang beim Output.
Wo die Leute alle sind? Auf einem nicht funktionierenden Arbeitsmarkt, wo es leider der Preis nicht schaffen darf, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Rolf Langhoff

in den hübschen volkswirtschaftlichen Modellen mit Marktgleichgewichten in den idealtypischen Märkten sah das immer sehr elegant und logisch aus. Aber vollkommene Märkte waren sehr theoretisch und fern der Realwirtschaft (so etwa 1985).
Mittlerweile haben internationalisierte Kapitalmärkte eine eindrucksvolle Vorführung entfesselter Finanzmärkte auf die Realwirtschaft geliefert. Manch mühsam privat aufgebaute Altersversorgung (USA) ist dabei verbrannt worden.
Gleichgewicht auf dem internationalisierten Arbeitsmarkt, so etwa bei 100 Rupien?!
drollige Aussichten
Probieren wir auch noch aus; und was machen wir nach dem Knall :-)

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