Ich hatte es mir heute Vormittag in meinem Bürosessel gemütlich gemacht, die Sonne schien durchs Fenster und ich blätterte in einem neuen Public Relations-Fachbuch. Plötzlich stutzte und staunte ich. Kurz zusammengefasst empfahl der Autor eindringlich, die mit dem PR-Konzept beauftragte Agentur sofort nach dem schriftlichen Briefing zu einem Debriefing einzuladen, um zu kontrollieren, ob die Kommunikationsaufgabe richtig verstanden sei. Wie bitte? Debriefing?
Ein Debriefing ist die „Nachbesprechung“, die nach Konzept, Planung und Realisierung des Kommunikationsprojekts ganz zum Schluss auf der Tagesordnung steht. Im gemeinsamen Gespräch von Kunde und Agentur lässt man das gesamte Projekt noch einmal Revue passieren und konstatiert die Pannen und Erfolge. Die Beteiligten tauschen ihre Erfahrungen aus und lernen für die Zukunft.
Der Buchautor meint eigentlich „Rebriefing“. Das Rebriefing ist in der Tat ein Termin, bei dem die am Konzept arbeitende Agentur ihr Verständnis der Aufgabe und erste Ideen zur Herangehensweise darstellt. So ein Rebriefing ist eine Pflichtaufgabe. Denn es stellt sicher, dass die Konzeptentwicklung nicht durch falsch verstandene oder fehlende Koordinaten meilenweit vom Kurs abkommt und Schiffbruch erleidet.
Kommentare