„Pick & Choose“ sind keine mürrischen Detektive aus einem alten Hollywood-Schinken der fünfziger Jahre. „Pick & Choose“ ist auch kein neuer trendiger Modetanz aus dem sonnigen Ibiza.
Eigentlich kommt „Pick & Choose“ aus dem amerikanischen Handelsmarketing und bezeichnet eine moderne Art der Selbstbedienung. Irgendwann aber ist der Virus übergesprungen und hat sich in heimtückisch mutierter Form in der Kommunikationsbranche eingenistet. Erst nur vereinzelt und kaum merklich. Aber inzwischen greift „Pick & Choose“ um sich wie „Pest & Cholera“.
Ein PR- oder Werbekonzept wird nicht mehr als geschlossenes und vernetztes System gesehen, sondern als Selbstbedienungsladen. Der Auftraggeber zerlegt das Konzept in seine Einzelteile und pickt sich nach Gutdünken die passenden Stücke heraus.
„Ich nehme die Pressekonferenz hier….diesen Tag der offenen Tür da…und dann noch das Filetstück von dieser Public Affairs-Aktion…“
„Darf es sonst noch etwas sein?“
„Nein danke, das wäre alles. Nur über den Preis müssen wir noch einmal reden.“
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