Seit vielen Jahren vergeht kaum eine Arbeitswoche, in der ich nicht mitten in irgendeinem Briefing stecke. Für meine Arbeit sind Briefings so alltäglich wie für die Piloten Start und Landung. Da war es nur naheliegend, dass ich ein paar Sommerwochenenden opfere und meine Erfahrungen zu Papier bringe. Vor allem, weil auf keiner Etappe der konzeptionellen Arbeit so viel Mist gebaut wird wie auf der Briefingstrecke. Nicht selten sitze ich über Briefingpapieren und komme mir vor wie ein Ägyptologe über einer Papyrus-Rolle mit Hieroglyphen. Kleine Kostprobe gefällig? Bitte schön! „Die Markenpositionierung ist für Sie bindend: Unser Unternehmen ist einzigartig!“ So verkündet das aktuelle Briefing eines großen deutschen Unternehmens und bleibt auch im weiteren Text herrlich unkonkret. Was soll man da tun? Ich würde sagen: Mein neues Buch lesen. Denn da beschreibe ich, was zu tun und zu lassen ist, damit aus dem Sprungbrett Briefing keine Stolperfalle wird. Und warum ist ein professionelles Briefing genau das Wichtige? Ich würde sagen, weil eine Grundregel felsenfest und unumstößlich ist: Ein Konzept kann nur so gut sein wie das Briefing.
Professionelles Briefing – Marketing und Kommunikation mit Substanz
Verlag BusinessVillage Göttingen
Oktober 2007
12o Seiten, 21,80 Euro