Alles dreht sich ums Konzept – wie immer in diesem Blog. In jedem vernünftigen Konzept kommt zuerst die Analyse, daran schließt sich die Strategie an. Aus der strategischen Linie leitet man die geeigneten Maßnahmen ab.
Gerade lese ich den gut 30 Seiten langen Maßnahmenteil eines Konzepts zur Verbandskommunikation, oder besser: ich quäle mich durch. Die vorgeschlagenen Maßnahmen beschreiben die Handlung der Kommunikation, und ehrlich gesagt, im vorliegenden Konzept ist die Handlung langweilig. Viele, viele Maßnahmen, die üblichen Standards, gleichförmig angeordnet, ohne Akzente und kreative Inspirationen. Ein zugkräftiges Maßnahmensystem sieht anders aus.
Nimm vier. Es reichen eigentlich vier Faustregeln, um die Monotonie im Maßnahmenteil des Kommunikationskonzepts ein für alle Mal zu überwinden:
· Jeder guter Maßnahmenteil hat viele gute Ideen verdient. Maßnahmen sind wertvolle Unikate. Sie müssen prickeln und überraschen. Es darf keinen Schablonen und langweiliges Normalmaß geben.
· Jeder guter Maßnahmenteil braucht echte Highlights. Das sind wenige markante Maßnahmen, die herausragen, als Energiebündel wirken und Spannung bei den Zielgruppen erzeugen.
· Jeder guter Maßnahmenteil hat System. Kein isolierten Einzelmaßnahmen auflisten, nie. Alles muss vernetzt sein. Ein gutes Konzept gewinnt erst durch kluge Verbindungen der Maßnahmen die nötige Spannkraft und Tragweite.
· Jeder guter Maßnahmenteil läuft wie geschmiert auf der Schiene der Strategie. Keine Maßnahme darf entgleisen und ein Eigenleben entwickeln. Alle fahren auf die strategische Linie ab.
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