Pecha Kucha ist Kult. Pecha Kucha ist die etwas andere Präsentationsform speziell für Kreative. Aber auch Konzeptioner können sie einsetzen.
Das Pecha Kucha-Format lässt sich schnell erklären. 20 Powerpoint-Charts kommen zum Einsatz. Inhalte und Reihenfolge der Charts bestimmt der Präsentator. Fest steht, dass die Charts im 20-Sekunden-Takt automatisch hintereinander ablaufen. Pecha Kucha-Präsentationen sind also auf die Sekunde exakt 6 Minuten lang.
Dieser Tage habe ich das Präsentationsformat mit den Teilnehmern eines Konzeptionsworkshops ausgetestet. Das Format ist erbarmungslos. Wer sein Konzept nicht gründlich durchdenkt und auf das Wesentliche reduziert, der gerät schon nach wenigen Charts ins Schleudern und wird aus dem Zusammenhang getragen. Umständlichkeiten und Unschärfen lassen sich nicht kaschieren.
Auch wenn Pecha Kucha nicht für Präsentationen von Kommunikationskonzepten erdacht wurde, lohnt sich der Einsatz. Wer die 6 Minuten souverän übersteht, dem ist es gelungen, sein Konzept fit zu machen. Er hat seinen konzeptionellen Weg auf eine schlanke, schlüssige Linie gebracht.
Mein Testurteil: Für mich ist Pecha Kucha ein gutes Training, aber auch nur ein Training. Beim Kunden würde ich keinesfalls im automatisierten 20-Sekunden-Takt präsentieren. Denn im Ernstfall sollten die Inhalte die Form bestimmen und nicht umgekehrt.
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