Gestern Abend lief in 3sat das Magazin „scobel“ zum Thema „Sprache als Mittel der Kommunikation“. Wer über den Horizont seines Werbe- und PR-Dorfes ein Gefühl für die große weite Welt der Kommunikation bekommen wollte, dem konnte das Magazin einige aufschlussreiche Erkenntnisse bringen. Ich jedenfalls habe interessiert und konzentriert zugeschaut. Dennoch war ich hinterher nicht recht zufrieden. Es war alles viel zu kurz und zu flüchtig. Im Schweinsgalopp jagte der Moderator quer durch das komplexe Thema. Hier und da wurden Gesprächsfäden aufgenommen, die nach kurzer Zeit schon wieder abrissen. Ich hätte so gerne mehr gehört!
Wenn ich bei einer guten Fernsehfee einen Wunsch frei hätte, dann würde ich mir eine Entschleunigung des deutschen Fernsehens wünschen. Ich habe die Schnauze voll von der permanenten TV-Abspeisung mit bunt garnierten Instant-Häppchen in Fast-Food-Manier. Es schmeckt alles so fad - und ist auch nicht gesund für den Kopf.
Wer „scobel“ verpasst hat, der kann sich zumindest die Gesprächsteile des Magazins in der Online-Mediathek von 3sat anschauen. Es lohnt sich!
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