26. Februar 2009, 18.00 Uhr
Die Offene Vorlesungsreihe der UMC POTSDAM (FH)
Von Menschen und Minderleistern -
Ein Plädoyer für mehr Weitblick und Rücksicht
in der internen Kommunikation.
Die interne Kommunikation ist zweifellos eine der schwierigsten Einzeldisziplinen im gesamten Kommunikationsspektrum. In keinem anderen Bereich ist der Kontakt zur Zielgruppe so direkt und sensibel. Daher ist es um so erstaunlicher, dass gerade in der internen Kommunikation allzu oft standardisierte Kommunikationsroutinen und kurzfristiges Effizienzdenken dominieren. Von konzeptioneller Planung ist viel zu selten die Rede.
Im Spätherbst 2008 veröffentlichten Ulrike Führmann und Klaus Schmidbauer ihr Praxisbuch „Wie kommt System in die interne Kommunikation?". Im Rahmen der offenen Vorlesung spinnen sie den konzeptionellen Faden ihres Buches weiter und sprechen sich für mehr Weitblick und Rücksicht in der Mitarbeiterkommunikation aus. Ihre Sichtweise machen sie an mehreren Knotenpunkten fest:
• Warum interne Kommunikationsmanager nicht als „Sprachrohr des Chefs" auftreten dürfen.
• Warum Mitarbeiteransprache immer auch emotionale Beziehungspflege bedeutet.
• Warum konsequentes Themenmanagement Voraussetzung für Glaubwürdigkeit ist.
• Warum die internen Maßnahmen erst in der richtigen Aufstellung erfolgreich sind.
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