Mein Eintrag von letzter Woche hatte ohne jede Kommentierung typische O-Töne von der aktuellen Kommunikationsfront protokolliert. Zwischen den Zeilen ist zu erkennen, dass alle von Web 2.0 und Social Marketing reden, aber nur wenige verstanden haben, worum es tatsächlich geht, welche Chancen und Risiken darin stecken.
Jedes Unternehmen hat eine spezifische Persönlichkeit und steht mitten in einem sozialen Beziehungsnetz. Passen die Instrumente und Intentionen von Social Marketing stimmig zu dieser Persönlichkeit, dann könnte der neue Weg der richtige Weg sein. Sind die Persönlichkeit und ihre sozialen Beziehungen anders gepolt, stößt man mit Web 2.0,wenn man Glück im Unglück hat, nur ins Leere. Verfolgt einen das Pech, verheddert man sich im sozialen Beziehungsgeflecht und beschädigt sein Image.
Man sollte also keinesfalls der aktuellen Hype folgen und Web 2.0 leichtfertig als Testballon steigen lassen. Web 2.0 ist weder Gadget noch Gimmick. Web 2.0 stellt das Unternehmen in ein soziales Beziehungsgeflecht und verlangt einen entsprechenden Habitus, verlangt soziale Offenheit und Konsistenz. Vieler meiner Kunden sind sich über diese Verpflichtung nicht im Klaren.
Die Deutsche Bank Research hat gerade eine interessante Studie zum Stand von Unternehmen im Web 2.0 veröffentlicht. Sie titelt: „Enterprise 2.0. Wie Unternehmen das Web 2.0 nutzen“ Hier kann man sie downloaden.
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