Die Kreativen haben es seit einigen Jahren richtig schwer. Sie sind auf klassische Werbung geeicht. Ihnen liegt es im Blut, Ideen zu entwickeln, die auf Plakaten, Anzeigen, Broschüren, Faltblättern und Internetbannern für Aufmerksamkeit sorgen. Doch solche zweidimensionalen Werbeideen sind immer weniger gefragt. Die Welt der Kommunikation ist nicht mehr flach, sondern groß und rund.
Heute brauchen wir in der Unternehmens- und Marketingkommunikation zunehmend „Big Ideas“, die keine Grenzen kennen und übergreifend zünden:
- Strukturübergreifend (Raum) – „Big Ideas“ lassen sich über alle Disziplinen und Instrumente der Kommunikation deklinieren. Sie funktionieren in der Werbung genauso gut wie im Eventmarketing oder in der PR. Und wenn es darauf ankommt, beweisen sie auch im Social Web ihr Format.
- Prozessübergreifend (Zeit) – „Big Ideas“ sind keine schnell verpuffenden Feuerwerkskörper. Sie bauen einen Spannungsbogen, entwickeln sich und erzählen eine lebendige Story, die über einen längeren Zeitraum fasziniert.
Ich bezeichne „Big Ideas“ auch gern als Urknall-Ideen. Es ist zwar nur eine kleine, einfache Idee, aber sie hat soviel kreative Energie, dass sich daraus ein ganzes Kommunikationsuniversum entwickeln lässt.
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