Ein gutes halbes Jahr zwitschere ich inzwischen auf Twitter. 75 Tweets, 25 aktuelle Follower und 15 Following – so lautet meine persönliche Statistik. Na gut, ich gebe zu, viel habe ich nicht bewegt – und entsprechend gemischt fällt auch meine Zwischenbilanz aus. In Twitter scheint mir viel Hype zu stecken.
Als Konzeptioner bin ich naturgemäß an Twitter interessiert, schließlich habe ich diesen Kommunikationsweg in der letzten Zeit wiederholt meinen Auftraggebern empfohlen und in meine Konzepte eingebaut. Deshalb behalte ich mein Twitter-Profil ständig im Blick und schaue mir meine (ehemaligen und aktuellen) Follower näher an:
- Nicht wenige Follower fallen in die Kategorie Sex. Schnell zu erkennen am eindeutigen Profiltext und an der Tatsache, dass sie Tausenden folgen, aber null Folger haben.
- Eine weitere Gruppe von Followern sind Jäger und Sammler. Früher haben sie Briefmarken oder Bierdeckel gesammelt. Heute jagen sie Kontakten auf Twitter hinterher. Man erkennt sie meist an der Schieflage zwischen exorbitant hohen Following/Follower-Zahlen und mickrigen Tweets. Außerdem fällt mir auf, dass die Sammler für ihr Following im Gegenzug meinen Following-Klick erwarten. Wenn der ausbleibt, kappen sie die Verbindung schnell wieder.
- Die dritte Gruppe nutzt Twitter als Plattform, um Geschäfte aller Art anzukurbeln. Deren Tweets reichen von Büromaterial über australischen Wein bis hin zu Psycho-Workhops.
- Nur etwa die Hälfte meiner Follower haben einen Bezug zum Thema der strategischen Kommunikation und sind folglich inhaltlich an meinen Tweets interessiert.
- Übrigens sind rund 65% dieser ernsthaften Follower männlich. Auf meiner Facebook-Seite ist das Verhältnis genau umgekehrt.
26 ;o)
Kommentiert von: AndreasK | 21. Dezember 11 um 10:10 Uhr
Welche Facebook-Seite?
Kommentiert von: Sabine | 25. Dezember 11 um 22:56 Uhr
Auf Facebook landet man unter Eingabe von "Klaus Schmidbauer" in der Such-Maske auf meiner Seite.
Kommentiert von: Klaus Schmidbauer | 27. Dezember 11 um 12:57 Uhr